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Breitensport-Richtlinen

(Rock'n'Roll)

(BSR)

des Saarländischen Landesverbandes für Tanzsport

Version 1.0 vom 01.01.2010
 
Inhaltsverzeichnis
1. Allgemeines
2. Startklassen
3. Aufstiegsregel
4. Teilnehmer
5. Startgeld 
6. Tanzfläche
7. Wettbewerbsleitung
8. Wertungsgericht 
9. Bewertung 
10. Auswertung 
11. Ergebnislisten 
12. Termine 
13. Kosten 
14. Musik 

15. Kleidung 

16. Startklassenregelung 
16.1 Rock’n’Roll
16.2 Boogie-Woogie
 
1.  Allgemeines

Die folgenden Regeln für Breitensport-Wettbewerbe sind im Saarland (SLT, Bereich Rock’n’Roll) und für alle teilnehmenden Vereine verbindlich, um den Aktiven in allen Landesverbänden die gleichen Bedingungen zu gewährleisten.

Für alle hier nicht beschriebenen Vorkommnisse findet das Regelwerk des DRBV Anwendung.

2.  Startklassen
Folgende Startklassen werden definiert:
Rock´n´Roll: Schüler I (Einsteiger)
 

Schüler II (Fortgeschrittene)

 

Junioren I (Einsteiger)

  Junioren II (Fortgeschrittene)
  Erwachsene
  Jugendformation
  Erwachsenenformation
Boogie-Woogie: Einsteiger
  Boogie-Woogie
3.  Aufstiegsregel

Einsteiger-Klassen (altersabhängig):

-            Zwingender Aufstieg nach 3 Treppchen-Plätzen

-            Es soll maximal ein Jahr in der jeweiligen Einsteiger-Klasse getanzt werden (Traineraufgabe).

4.  Teilnehmer

Teilnehmer müssen einem Rock'n'Roll Club (oder Sportverein), einem Landessportbund (LSB), dem Allgemeinen deutschen Hochschulsport (ADH) oder einer (Tanz-)Schul-AG angehören.

Niemand darf mit zwei Partnern auf einem Einzel-Wettbewerb tanzen!

In allen Klassen sind gleichgeschlechtliche Paare erlaubt!

DRBV-Startbuch-Inhaber dürfen unter folgenden Bedingungen teilnehmen:

·         Paare, die ein Startbuch beantragt haben, jedoch noch kein Turnier getanzt haben.

·         Paare, deren Startbuch von der DRBV-Geschäftsstelle ungültig gemacht wurde, dürfen in der jeweils zugehörigen Startklasse starten.

5.  Startgeld
Es wird kein Startgeld erhoben.

6.  Tanzfläche

40 qm, keine Seite kürzer als 5 m, Höhe mindestens 5 m bei Beteiligung Erwachsener (sonst 4 m). Abweichungen hiervon sind vorab durch den Landesbeauftragten für Rock’n’Roll genehmigen zu lassen und müssen in der Ausschreibung benannt sein.
7.  Wettbewerbsleitung

Die Wettbewerbsleitung besteht aus einem Wettbewerbsleiter (der für die einwandfreie Durchführung und Einhaltung der Richtlinien zu sorgen hat) und drei Wertungsrichtern.

Der Wettbewerbsleiter muss mit dem Ablauf von Rock’n’Roll-/Boogie-Woogie-Breitensportwettbewerben im vollen Umfang vertraut sein.

8.  Wertungsgericht

Im Wertungsgericht können eingesetzt werden:

-      Erfahrene Turniertänzer (Mindestalter 16 Jahre),

-      DRBV-Übungsleiter, -Trainer und -Wertungsrichter.

Die Auswahl der Personen ist mit dem Landesbreitensport-Beauftragten abzustimmen.

9.  Bewertung

Die Bewertung findet nach einem vereinfachten Modus statt.

Der Wertungsrichter vergibt pro Paar/Formation für den gesamten Vortrag zwischen 0 und 10 Punkte. Die grundsätzlichen Bewertungskriterien des DRBV sollen beachtet werden.

10. Auswertung

Die Auswertung der Wettbewerbe erfolgt nach dem Majoritäts-System.

Dazu kann die jeweils gültige Version des DRBV-Turnierprogramms mit den Ergänzungen für Breitensportwettbewerbe verwendet werden.

Hinweis: Abweichend zur DRBV-Regelung können von Runde zur Runde 40 bis 100 % weiter genommen werden. Die Endrunden können mit einer beliebigen Paaranzahl durchgeführt werden.

11. Ergebnislisten

Nach jedem Wettbewerb lässt der Wettbewerbsleiter dem Landesbreitensport-Beauftragten einen kompletten Wettbewerbsbericht (die Datei „Tdaten.mdb“ des Turnierprogrammes) und die Wertungsbögen zukommen. Wird das Turnierprogramm nicht benutzt, sind zusätzlich zu den Wertungsbögen die Startlisten, Ergebnislisten möglichst als Excel-Datei und die Ausschreibung einzusenden.
12. Termine

Zur besseren Koordination der Breitensportwettbewerbe sind die Termine rechtzeitig mit dem Landesbeauftragten für Rock’n’Roll abzustimmen und auch der Geschäftsstelle des DRBV zu melden.

13.  Kosten

Dem Veranstalter entstehen keine Genehmigungskosten für den Wettbewerb.

14.  Musik

Die Musik für Rock'n'Roll und Boogie-Woogie entspricht dem DRBV Regelwerk (mindestens der Regeltanzzeit plus 20 Sekunden). Die Musik wird ausgeblendet

Endrunden: Musik aus den davor liegenden Runden wird zur Wahl gestellt.
Formationen tanzen auf eigene Musik.

15.  Kleidung
Rock’n’Roll: Normale Trainingskleidung (Merkmal: Muss in normalen (Sport)-Geschäften gekauft werden können) Paare, die in Show- oder Turnier-Kleidung erscheinen, dürfen nicht teilnehmen!!!
Boogie-Woogie: Die Paare können im Stil der 50er Jahre tanzen. Es muss aber keine extra Showkleidung getragen werden.
Formationen: Formationen können auch in Showkleidung tanzen.
16. Startklassenregelung
16.1   Rock’n’Roll  
Allgemeines zu den Tanzklassen
  - In der Startklasse Junioren ll kann auf Akrobatik verzichtet werden!
  - Es müssen nicht alle Startklassen durchgeführt werden.
  - Die altersmäßige Akrobatikbegrenzung (gemäß DRBV) ist zu beachten. Unterliegt auch nur ein Mittänzer altersbedingt den Savety-Levels der Startklassenregelung (SKR), so sind alle Tänzer/innen daran gebunden (Einzelpaare und in der Formation)!
  - Die Tanzzeit wird stichprobenweise vom Wettbewerbsleiter geprüft.
   
Startklasse Alter (Jahre) Tanzzeit

min.

(in Sekunden)

Tempo

(Takte/min.)

+ / - 1 Takt

Safty

Levels

Anzahl

Akro

Anzahl

Paare

min.

max.
Schüler l   14

45

42

SL 4

0  
Schüler ll   14 90

45

SL 4

0  
Junioren l 12 17

45

42

SL 4

0  
Junioren ll 12 17 90

46

SL 3 0 - 3  
RR Erwachsene 15/18 *   90

47

SL 1** 1 - 4  
Jugendformationen   17 90 - 210  

SL 4

0 3 – 8
Erwachsenen-
Formationen
    90 - 210   SL 2 0 - 6 3 – 8

Mindestalter RR Erwachsene: Ein Partner mindestens 15 Jahre, der andere mindestens 18 Jahre

** Dulaine, Schulterkugel und Propeller erlaubt

-          Der Wettbewerbsleiter hat die Möglichkeit bei kleinen Starterfeldern Klassen zusammenzulegen.

-          Der Wettbewerbsleiter hat die Möglichkeit das Alter stichprobenartig zu überprüfen.

-          Einzelpaare Rock’n’Roll: Für die Klasseneinteilung ist das Alter des älteren Tänzers entscheidend.

    Ausnahme: Paare die durch zu große Altersdifferenz nicht in einer der genannten Startklassen starten können, starten in der Klasse Junioren ll. 

-          Erwachsenen-Formationen: Akrobatiken sind Bestandteil der Tanzfiguren.

16.2   Boogie-Woogie
Startklasse Alter (Jahre) Tanzzeit

min.

(in Sekunden)

Tempo

(Takte/min.)

+ / - 1 Takt

Safty

Levels

Anzahl

Akro

Anzahl

Paare

min.

max.

Boogie-Woogie

Einsteiger

   

60

36 - 40

 

   
Schüler ll     90

40 - 46

 

   
 

Breitensportordnung für das Saarland als PDF-Datei

 

Stand: 06.05.10